Shiatsu

Shiatsu (japanisch «Fingerdruck») ist eine ganzheitliche Körpertherapie, bei welcher der Therapeut mit Händen, Ellbogen und Knien gezielt auf das Meridiansystem des Klienten oder der Klientin einwirkt. Mit Druck, Dehnungen, sanften, rhythmischen Bewegungen oder auch leichten Rotationen werden Selbstheilungskräfte angeregt.
Diese Behandlungsform wirkt auf Körper, Geist und Seele.
Ziel der Behandlung ist es, gesundheitsfördernde Prozesse anzustossen, Ressourcen des Klienten zu erkennen und zu stärken und einen bewussteren Umgang mit sich selber zu fördern.

Shiatsu wirkt u.a. heilungsfördernd bei folgenden Beschwerden:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schmerzen oder Verspannungen in Nacken, Rücken oder Schultern
  • Verdauungsbeschwerden
  • Menstruations- oder Wechseljahrsbeschwerden
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände

Während der Behandlung liegt der Klient oder die Klientin in bequemer Kleidung auf einem Futon auf dem Boden.
Die Behandlung ist für Menschen aller Altersklassen geeignet.
Shiatsu kann begleitend zu schulmedizinischen Behandlungen angewandt werden.

 

Literatur

Shitsuto Masunaga, Wataru Ohashi, Das grosse Buch der Heilung durch Shiatsu. O.W.Barth,, 2002

Shitsuto Masunaga, Meridian Dehnübungen. Hübner, Waldeck, 2003.

Carola Beresford-Cooke, Shiatsu. Grundlagen und Praxis. Urban Fischer, 2003.